Gleich und berechtigt -
alle Dienste und Ämter
für Frauen in der Kirche!
Predigerinnentag und Tag der Diakonin
Bundesweit engagiert sich die kfd für eine geschlechtergerechte und zukunftsfähige Kirche.
Mit dem Tag der Diakonin setzt sich die kfd für die Öffnung des sakramentalen Diakonats der Frauen ein. Er wird am 29. April, dem Gedenktag der Hl. Katharina von Siena begangen,
Der Zeitraum für die Predigerinnentage ist bewusst gewählt. Jährlich vom 29. April bis 17. Mai, dem Tag der Apostelin Junia, melden sich Frauen aus ganz Deutschland in Gottesdiensten zu Wort.
Die Predigerinnentage im kfd-Diözesanverband Fulda
Der kfd DV Fulda macht mit! Vom 29. April bis 17. Mai sind Frauen aufgerufen, durch ihre Predigt ein starkes Zeichen für mehr Gleichberechtigung in der Kirche zu setzen und die Predigterlaubnis für Lai*innen in der Eucharistiefeier zu fordern. Gerne sind auch Frauen aus anderen Verbänden und Organisationen zum Predigerinnentag eingeladen. - Wer mitmachen möchte, kann sich jederzeit im Diözesanbüro vormerken lassen und erhält Unterstützung und Informationen.
Tag Der Diakonin +plus
Die Initiative Maria 2.0 Kassel und die kfd, Dekanat Kassel-Hofgeismar schließen sich in der Regel den Veranstalterinnen des Tages der Diakonin an. Dieser wird von mehreren Verbänden getragen, dabei steht das Plus dafür, dass alle Menschen, deren Berufungen von der offiziellen Kirche nicht anerkannt werden, endlich ihre Berufungen leben können.
Veranstaltungen in DV Fulda
Hl. Katharina von Siena, 29. April
Ordensfrau, Mystikerin, Kirchenlehrerin
geboren: 25. März 1347 in Siena in Italien
gestorben: 29. April 1380 in Rom
Mit 16 Jahren schloss sich Katharina gegen den Willen ihrer Eltern den Dominikaner-Terziarinnen an. Ihr Leben in strenger Askese, allein mit Gott, gab Katharina nach einer Vision auf und widmete sich mit Leidenschaft der Pflege von Armen und Kranken. Nicht minder energisch war ihr Engagement gegen den Verfall und für Reformen der Kirche. Mit deutlichen Worten sparte sie dabei nicht. Katharina ist eine der wichtigsten Frauen der Kirchengeschichte, da sie als Frau zur Ratgeberin von Päpsten wurde. Sie schrieb Briefe an hochgestellte Persönlichkeiten, die sie mitunter drei verschiedenen Sekretären gleichzeitig diktierte.
Der Tag der Diakonin:
Die kfd setzt sich seit Jahrzehnten für die Öffnung des sakramentalen Diakonats für Frauen ein. Der Tag der Diakonin stellt dieses Anliegen in den Mittelpunkt und wird seit 1998 immer am 29. April begangen.
Am 29. April 2013 fand erstmals in Koblenz eine bundesweite gemeinsame Veranstaltung von ZdK, kfd, KDFB und Netzwerk Diakonat statt unter der Überschrift: „Was ihr den Geringsten tut: Diakonisch Kirche sein.“ Seitdem gibt es jedes Jahr eine gemeinsame Feier dieser vier Veranstalter.
Die Apostelin Junia, 17. Mai
Junia war eine Apostelin, die schon Paulus in seinem Römerbrief (Röm 16,7) erwähnt. Sie war eine der ersten bekennenden Christinnen. Sie wurde wegen ihres Glaubens inhaftiert.
Warum Junia bis heute unbekannt ist? Sie wurde im frühen Mittelalter aus den Schriften verbannt, indem man sie zum Mann machte. Junia wurde zu Junias. In den 1970er Jahren gelang der amerikanischen Theologin Bernadette Brooten die Wiederentdeckung der Junia. Doch bis zu ihrer Anerkennung dauerte es noch bis 2016. Seitdem ist Junia in der Einheitsübersetzung der Bibel als Frau benannt.
Der Name Junia steht also für ein klassisches Frauenschicksal in einer immer noch von Männern dominierten katholischen und säkularen Welt. Junia war jahrhundertelang unsichtbar.
Die Predigerinnentage:
Rund um den 17. Mai, dem Tag der Apostelin Junia, melden sich seit 2020 Frauen aus ganz Deutschland in Gottesdiensten zu Wort und setzen ein Zeichen für eine geschlechtergerechte Kirche.