Gleich und berechtigt

Alle Dienste und Ämter für Frauen in der Kirche

Logo Gleich und berechtigt, Zugang zu allen Ämtern und Diensten für Frauen in der katholischen Kirche
kfd-Positionspapier "gleich und berechtigt", Juni 2019

 

 

Am 21. Juni 2019 verabschiedete die kfd-Bundesversammlung einstimmig das Positionspapier
"gleich und berechtigt. Alle Dienste und Ämter für Frauen in der Kirche".

Die kfd fordert darin mit Nachdruck die volle Gleichberechtigung von Frauen und Männern in der Kirche und den Zugang von Frauen zu allen Diensten und Ämtern in der Kirche. "Die kfd ist der festen Überzeugung, dass eine wirkliche Erneuerung der Kirche Jesu Christi nur gelingt, wenn Frauen alle Dienste und Ämter in der Kirche offenstehen."

Das Purpurkreuz

Das Symbol für die Forderung  "alle Dienste und Ämter für Frauen in der katholischen Kirche" ist das Purpurkreuz. 

Auszug aus der Erläuterung des kfd-Bundesverbands:  "Nach dem Zeugnis der Apostelgeschichte war die Purpurhändlerin Lydia im griechischen Philippi die erste Person auf europäischem Boden, die den christlichen Glauben annahm und von Paulus getauft wurde. ... In der römisch-katholischen Kirche ist Purpur Kardinälen vorbehalten, den "Purpurträgern", farblich nah an Bischofsgewändern.
Mit dem Purpurkreuz stellen wir uns in die Folge der ersten europäischen Christin, Lydia, und knüpfen an die Würde an, für die diese Farbe bei hohen kirchlichen Amtsträgern steht."

Materialien zum Purpurkreuz können im kfd-shop des Bundesverbands bestellt werden.  https://www.kfd.de/shop

Netzwerk Diakonat der Frau

Logo Netzwerk Diakonat der Frau, geschwungenes Netz mit Taube und Frauensymbol

1997 fand in Stuttgart ein internationaler theologischer Kongress statt unter dem Thema „Diakonat – ein Amt für Frauen in der Kirche – ein frauengerechtes Amt?“. Im Anschluss an diesen Kongress wurde das „Netzwerk Diakonat der Frau“ formal gegründet.

Ebenfalls im Anschluss an diesen Kongress erklärte im Herbst 1997 der KDFB den 29. April, den Gedenktag der Kirchenlehrerin Katharina von Siena, zum „Tag der Diakonin“ mit dem Ziel, das Eintreten für den Diakonat der Frau unter den Schutz und die Fürsprache der Hl. Katharina von Siena zu stellen und zum Gebet in diesem Anliegen zu ermutigen. Erstmals wurde der Tag im KDFB am 29. April 1998 gefeiert.

Im November 2011 rief die Vollversammlung des ZdK mit sehr großer Mehrheit seine Mitglieder dazu auf, das „Netzwerk Diakonat der Frau“ zu unterstützen und den Tag der Diakonin am 29. April zu begehen.

Aufgaben und Ziele:

  • Das Netzwerk unterstützt Frauen, die sich zum Diakonat berufen fühlen.
  • Es steht in Kontakt mit gleichgesinnten Organisationen im In- und Ausland.
  • Das Netzwerk ist Initiator des Diakonatskreises für Frauen

 
Beitritt zum Netzwerk "Diakonat der Frau"

Auf Antrag der kfd und der AG Verbände im Bistum Fulda beschloss die Vollversammlung des Katholikenrates des Bistums Fulda am 15. März 2019 dem bundesweiten Netzwerk "Diakonat der Frau" beizutreten und somit das Netzwerk und seine Anliegen konkret zu unterstützen.

Weiteres zum Netzwerk "Diakonat der Frau" lesen Sie auf der Website www.diakonat.de.

Demo in Fulda am 23. September 2019

Die Demonstration in Fulda mit 180 Frauen war ein wichtiges Zeichen. Kardinal Marx machte Mut: "Gut, dass Sie heute Wind machen!"

Kreuz mit Gesichtern von vielen Frauen darin

Tag der Diakonin und Predigerinnentag

Wie und warum in der Zeit von 29.04. bis 17.05. Zeichen für eine geschlechtergerechte Kirche gesetzt werden, erfahren Sie hier.