kfd-Diözesanverband

Abschied

Unsere kfd-Diözesanreferentin Irene Ziegler und unser kfd-Diözesanräses Pfarrer Peter Borta verabschieden sich...

Abschied Ziegler und Borta
kfd-Diözesanreferentin Irene Ziegler blickt zurück



Die ersten Begegnungen mit der kfd, dem Weltgebetstag und dem Müttergenesungswerk hatte ich durch 

Gisela Fischer und Pater Franz Konrad während eines Praktikums im Frauenreferat.

Frauen der kfd begleiten mich also seit Beginn meiner Berufstätigkeit im Bistum Fulda, immerhin schon seit 1977.


In allen Pfarreien des Bistums Fulda, in denen ich als Gemeindereferentin arbeiten durfte, gab es eine kfd-Gruppe.

Ich erinnere mich heute noch gerne an die Zusammenarbeit mit den engagierten, kreativen,

spirituellen Frauen und bin dankbar für die offenen Begegnungen. 


Viele gemeinsame Gottesdienste wurden vorbereitet und gefeiert, Wallfahrten und Ausflüge organisiert,

intensiv und humorvoll Fastnacht gefeiert, Kuchen gebacken und

 Kaffee gekocht oder Salatbüffets gerichtet.


Auch persönliche Hilfe haben wir als Familie erfahren, 

wurden durch kfd-Frauen einfach ein Teil der großen Pfarrfamilie.


Als Referentin der kfd im Bistum Fulda wurde die Verbindung zur kfd noch intensive rund vielfältiger:


Vorstandssitzungen, adventliche Wochenenden, Fortbildungen auf Norderney, 

mit Männern pilgernd unterwegs sein, Gottesdienste, 

Treffen mit Frauen der Geschäftsstelle in Düsseldorf,

 Präsenz beim Bonifatiusfest oder Hessentag, Diözesanversammlungen,

Verbandstage, und noch mehr.


Gemeinsames Frausein in der Kirche. 

Immer ging es darum, Frauen in unserer  Kirche und Gesellschaft ein Gesicht zugeben,

Anliegen der kfd-Frauen in die Öffentlichkeit zu tragen und 

miteinander als christliche Frauen Glauben zu entdecken und zu leben. 


Für mich sind wunderbare Erinnerungen damit verbunden und ich

sage ein herzliches Dankeschön für alle Begegnungen und für 

das gemeinsame Frausein in der Kirche.


 IRENE ZIEGLER



kfd-Diözesanpräses Pfarrer Peter Borta - Abschiedsworte



Liebe kfd-Schwestern!

Liebe Präsides!


Dieses geistliche Wort soll heute ein Abschiedswort sein. 

Ziemlich genau 17 Jahre lang durfte ich das Amt des Diözesanpräses ausüben, 

ein Amt, das ich - für mich sehr überraschend - im Frühjahr 2004 angeboten bekam. 

Ich hatte doch gerade erst  die großes Pfarrei in Hünfeld übernommen!


Verbunden mit einer Entlastung durch einen jungen Pater vom Kloster Hünfeld habe ich dann Ja gesagt zur neuen Aufgabe. 


Es gilt für alle meine Stellen ab meiner Priesterweihe 1975: 

Keine einzige habe ich mir ausgesucht, um keine habe ich mich beworben

 – es wurde mir immer wieder etwas zu-ge-Mut-et auf meinem Weg. Und das gut so! 

Ich durfte wachsen und reifen, indem ich mich immer wieder auf neue Erfahrungen und Aufgaben eingelassen habe.


Heute möchte ich aus ganzem Herzen Dank sagen 

für so viele bereichernde Erfahrungen und Begegnungen


Ø mit all den engagierten Frauen in den Diözesanvorständen


Ø mit den beiden Diözesanreferentinnen Maria-Regina Broj und Irene Ziegler


Ø auf unzähligen Dekanatsversammlungen, Konferenzen, Studientagen, Jubiläen, Verbandstagen….


Ø mit all den wandernden Frauen bei den Bibelwochenenden


Ihr Frauen habt mein Bild von Kirche noch einmal erweitert! Vielen Dank dafür!


Ich weiß, dass Sie alle einen ganz langen Atem brauchen und dass es manchmal zermürbend ist, 

immer wieder die gleichen Forderungen zu stellen und nicht nachzulassen (Diakonat der Frau!!!!!).


Aber bitte geben Sie nicht auf, resignieren Sie nicht. 

Denn in einem bin ich mir sicher: Eine wirkliche Alternative zu unserer Kirche

 – zur geistbegabten, gleichberechtigten Gemeinschaft von Männern und Frauen - gibt es nicht!


Bleiben Sie im Boot! Christus selbst sitzt an unserer Seite und hilft uns,

 alle Stürme zu bestehen!


Bleiben Sie gesegnet!


Ihr

Peter Borta






Sobald wir über Informationen bezüglich der Nachfolge von Frau Ziegler und Herrn Pfarrer Borta verfügen, erfahren Sie dies an dieser Stelle!