kfd-Diözesanverband Fulda

Impuls des Monats

Statement zum Aktionsbündnis Demokratie

Statement für Aktionsbündnis Demokratie

Fulda. Das Aktionsbündnis „Für ein demokratisches und weltoffenes Fulda“, das sich nach dem von der Partei „Der III. Weg“ in Fulda angekündigten Fackelmarsch „Ein Licht für Dresden“ wieder formiert hat, traf sich am  Samstag, den 16. Februar am Bonifatiusplatz Fulda. Dort hat das Bündnis mit einem bunten Programm aus Musik, Redebeiträgen und Theater ab 14:30 Uhr ein deutliche Zeichen gesetzt, dass alle demokratischen Kräfte in Fulda für die Werte des Grundgesetzes zusammen stehen und Fulda eine demokratische und weltoffene Stadt ist.

Dem Aktionsbündnis gehören die Fuldaer Stadtverordnetenfraktionen Bündnis 90/DIE GRÜNEN, CDU, CWE, Die Linke.Offene Liste, FDP und SPD und die katholische und evangelische Kirche an. Beteiligt sind außerdem Amnesty International Fulda, Bündnis Mittendrin Fulda, Frauennetzwerk Fulda, Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) Fulda, Katholische Frauen Deutschlands (kfd) Fulda, Katholikenrat im Bistum Fulda, Pax Christi Fulda, Pulse of Europe Fulda, UNICEF Fulda, UNO Eine Welt Fulda u. a.

Statement kfd-Diözeanverband zum Aktionstag


In ihrem Leitbild formuliert die kfd diese Grundhaltung:

 

„Wir engagieren uns für gerechte, gewaltfreie und nachhaltige Lebens- und Arbeitsbedingungen in der EINEN WELT.“

 

Ein ganz wesentliches Fundament für diese Grundhaltung sind zwei kleine Sätze aus den Anfängen unserer biblischen Botschaft. Im Buch Genesis lesen wir zur Erschaffung des Menschen:

„Gott erschuf den Menschen als sein Bild, als Bild Gottes erschuf er ihn. Männlich und weiblich erschuf er sie.“ (Gen 1,27 Einheitsübersetzung 2016)

 

Diese wenigen Worte des 1. Buches der Bibel sind uns Maßstab für unser Handeln und unsere Positionen für ein weltweites Miteinander der Menschen.

 

In dieser „göttlichen Ordnung“ gibt es keine Hierarchie unter den Menschen. Keine Form der Herrschaftsausübung eines Menschen über einen anderen ist tolerierbar.

Wir lehnen jegliche Form von Gewalt ab. Das gilt für physische, psychische und soziale Gewalt.  

Wir machen auf Diskriminierungen und Ungerechtigkeiten aufmerksam und setzen uns für Geschlechtergerechtigkeit ein.

 

Wir achten die Verschiedenheit der Menschen, egal welcher Hautfarbe sie sind, welcher Religion sie angehören, welche sexuelle Orientierung sie haben, ob sie männlich oder weiblich sind, oder welches Alter sie haben.

 

Wir finden uns wieder in der Menschenrechtserklärung und im Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland