Dekanat RhönZwischen Klostermauern und Labyrinth![]() Kirche Kloster Helfta Am 15. September 2011 starteten wir zu unserer Reise nach Kloster Helfta und Magdeburg. Nach staufreier Anreise bis Halle, wurden wir hier in der Halloren Schokoladenfabrik über die feinsten Zutaten und das meisterliche Können der Konditoren in Deutschlands ältester Schokoladenfabrik informiert. Bei der Führung durch die gläserne Produktionsstätten und das Schokoladenmuseum wurden auch die Köstlichkeiten zum probieren gereicht. Am Nachmittag erreichten wir das Kloster Helfta und die Frauen trafen sich zur Führung auf dem Klostergelände mit Sr. Klara-Maria OCist. Auf historischem Boden in Helfta, wo im Mittelalter drei Hl. Mystikerinnen Mechthild von Hakeborn, Mechthild von Magdeburg und Gertrud die Große von Helfta beheimatet waren, ist eine neue, großartige Klosteranlage entstanden. Alte Gebäude in verwandelter Neugestaltung und Zweckbildung fügen sich in eine wunderbare, Natur belassene Umgebung ein. Die gesamte Anlage strahlt Harmonie und Ruhe aus. Sr. Klara-Maria OCistSie sprach sehr eindrucksvoll über die Geschichte des Klosters Helfta, Auslegungen zur Klosterkirche und insbesondere die Wiederaufnahme des Klosters nach der Wende 1989/90 waren hoch interessant. Aus einem ehemaligen „Volkseigenen-Gut“ mit herunter gewirtschafteten und verfallenen historischen Gebäuden wieder ein Kloster zu errichten, um damit an die kirchliche Tradition von 1542 anzuknüpfen, bedurfte nicht nur der Hilfe des „Fördervereins des Klosters Helfta“, der mutigen Schwestern des Zisterzienserordens, sondern auch Gottes Hilfe. Heute ist Helfta ein Zentrum des religiösen Lebens im Bistum Magdeburg und Deutschlands. Der späte Nachmittag endete mit einem sehr gedankenvollen Spazierweg im Labyrinth Diese Zeit der Stille und Ruhe tat allen gut. Eine gepflegte Unterkunft und gastliche Bewirtung trugen erheblich zum frohen Zusammensein bei. Der Morgen des nächsten Tages begannen mit einem Gottesdienst in der Klosterkirche, sich anschließenden Frühstück und der obligatorische Besuch im Klosterladen. Weiter führte die Reise nach Magdeburg. Von einer freundlichen und begeisterungsfähigen Stadtführerin wurden die Stadt und ihre Sehenswürdigkeiten per Bus und zu Fuß ein bisschen im Schnelldurchgang nahe gebracht. Mit dem gemeinsam gesungene Lied „Lobe den Herren“, endete der offizielle Teil in Magdeburg und jeder konnte dann seinen eigenen Weg gehen. Mit ganz vielen wundervollen Eindrücken und Erlebnissen und bei herrlichem Sonnenschein wurde dann am frühen Nachmittag Rückreise angetreten. Das dieser Ausflug so harmonisch abgelaufen ist, verdanken wir unserer kfd-Frau, Rosi Dilling, die die Reise organisiert, vorbereitet und bestens begleitet hat. DANKE
Angela Heiner, Schriftführer Dekanat Rhön
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